5 Things Catholic Teens should know ft. Q&A's: Thanksgiving Edition (26.10.2015)
Der Herr Kaplan Fr. Ron Sandoval hielt einen Vortrag über die essenziellsten Dinge, die man als Katholik und Katholikin kennen sollte. Natürlich sind wir uns darüber im Klaren, dass es weitaus mehr als fünf Dinge gibt, die wir kennen sollten. Jedoch wollten wir den Jugendlichen auf alle Fälle die folgenden Tools mitgeben. Eröffnet und abgeschlossen wurde es mit Lobpreisen von unseren Mitbrüdern Kennet und Jeffrey.
Fünf Dinge, die katholische Teens kennen sollten
1. Die Bibel (2 Tim 3:16)
Die Bibel ist das Wort Gottes das von Menschen geschrieben wurde. Eigentlich ist sie eine Bibliothek, die aus 76 Büchern besteht.Die Bibel wurde 389 n.Chr. erschaffen und wurde am Anfang des Christentums in Form einer Schriftrolle veröffentlicht.
Die Kirche kam vor der Bibel. Die Entstehung der Bibel wurde durch die katholische Kirche ermöglicht. In ihrer Entstehung kam zwar sehr viel Literatur in Frage, jedoch wurden die Bücher in der Kirche vor allem danach ausgesucht, ob sie zur Inspiration zum Glauben beigetragen haben.
Den Katholiken und Katholikinnen wird sehr oft "unbiblisches Verhalten" auf Grund der Verehrungen (z.B. von Heiligen und der Dreifaltigkeit) und Praxen vorgeworfen. Dabei solle ja die Bibel die Basis des Glaubens dienen. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass eine "Bibel-Allein"-Glaubenseinstellung keine hilfreiche ist, da sie, erstens, nicht einmal in der Bibel steht, und zweitens, weil das Wort Gottes auch aus den Traditionen und den Hintergründen der Entstehung des Glaubens besteht.
Andere christliche Glaubensgemeinschaften bestehen auf eine wortwörtliche Interpretation der Bibel, wobei es eigentlich noch wichtiger ist, auch den Kontext der Entstehung des Textes zu verstehen. Nur so lassen sich sehr wichtige Fragen zur Entstehung der Bibel beantworten: Weshalb wurde dies und jenes geschrieben und welche Kultur war in der Zeit des Autors vorherrschend?
Andere christliche Glaubensgemeinschaften bestehen auf eine wortwörtliche Interpretation der Bibel, wobei es eigentlich noch wichtiger ist, auch den Kontext der Entstehung des Textes zu verstehen. Nur so lassen sich sehr wichtige Fragen zur Entstehung der Bibel beantworten: Weshalb wurde dies und jenes geschrieben und welche Kultur war in der Zeit des Autors vorherrschend?
Es werden daher drei Schritte zum besseren Verständnis der Bibel empfohlen:
1. Die Bibel lesen: Auch wenn man einige Geschichten in der Bibel vom Hörensagen, oder von der Messe kennt, lohnt es sich immer die Bibel ganz und wiederholt durchzulesen, weil man dabei oft auch auf neue Erkenntnisse stößt. Wahrhaftig ist die Bibel das lebendige Wort Gottes.
2. Bible Sharing - Realisierungen mitteilen: Jesus weilt unter jenen, die in seinem Namen sprechen (Mt. 18:20). Gemeinsam zu realisieren, dass Gott uns mit seinem Wort tagtäglich Beistand leistet ist eines der wichtigsten Dinge, die unerlässlich sind.
3. Bibelstudie, geführt von einer gewissen Autorität: Nicht jeder kann die Bibel auslegen wie er oder sie will. Das schwierige beim Bible Sharing allein ist, dass man sich sehr oft nur darauf konzentriert, was man selbst als wichtig erachtet und oft die einheitliche Nachricht Gottes des Tages an uns alle zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Auf unserem Blog könnt ihr beispielsweise die Nachrichten Gottes am ersten, zweiten, dritten, und vierten Adventsonntags von 2014 (Lesejahr B) nachlesen - herausgenommen von allen Lesungen, Psalmen und Evangelien des jeweiligen Tages.
Eine allgemeine Übersicht zu unserer Bibel findet man hier. Ansonsten könnt ihr euch jederzeit an uns für weitere Fragen wenden.
1. Die Bibel lesen: Auch wenn man einige Geschichten in der Bibel vom Hörensagen, oder von der Messe kennt, lohnt es sich immer die Bibel ganz und wiederholt durchzulesen, weil man dabei oft auch auf neue Erkenntnisse stößt. Wahrhaftig ist die Bibel das lebendige Wort Gottes.
2. Bible Sharing - Realisierungen mitteilen: Jesus weilt unter jenen, die in seinem Namen sprechen (Mt. 18:20). Gemeinsam zu realisieren, dass Gott uns mit seinem Wort tagtäglich Beistand leistet ist eines der wichtigsten Dinge, die unerlässlich sind.
3. Bibelstudie, geführt von einer gewissen Autorität: Nicht jeder kann die Bibel auslegen wie er oder sie will. Das schwierige beim Bible Sharing allein ist, dass man sich sehr oft nur darauf konzentriert, was man selbst als wichtig erachtet und oft die einheitliche Nachricht Gottes des Tages an uns alle zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Auf unserem Blog könnt ihr beispielsweise die Nachrichten Gottes am ersten, zweiten, dritten, und vierten Adventsonntags von 2014 (Lesejahr B) nachlesen - herausgenommen von allen Lesungen, Psalmen und Evangelien des jeweiligen Tages.
Eine allgemeine Übersicht zu unserer Bibel findet man hier. Ansonsten könnt ihr euch jederzeit an uns für weitere Fragen wenden.
2. Die Kirche (Mt 16:18)
Im Glaubensbekenntnis erklären wir, dass wir an eine heilige, katholische, apostolische Kirche glauben:
Die Kirche ist katholisch,
universell: Ganz egal wo wir hingehen, die Messe, und alle Sakramente werden
überall gleich gefeiert. Auch die Grundsätze werden überall gleich gelehrt –
das verleiht Stabilität für unseren Glauben.
Beispielsweise hat die Taufe überall die selbe Mission: Dem Kind einem Namen zu geben, seine Mitgliedschaft in der Kirche zu bekennen, und spirituell wieder geboren zu werden.
Die Kirche ist heilig: Die
Kirche ist nicht Heilig, weil die Menschen heilig sind, sondern weil ihr
Gründer es ist.
Die Kirche ist apostolisch:
Die Geschichte der Kirche soll auf Jesus zurückgeführt werden können. Er gab
Petrus die Autorität über die Kirche, und beschloss, sie „auf dem Apostel
Petrus, den Fels“ zu bauen (Mt 16:18). Petrus war der allererste Papst, darauf hin
folgten seit 2000 Jahren weitere Nachfolger. Hierbei handelt es sich bei dem derzeitigen Papst
Franziskus um den 265. Papst.
3. Die Eucharistie (1 Kor 11:24f)
Die Eucharistie ist die höchste Form des Lobpreises, noch höher als jedes Worship mit viel Emotionen. Für uns ist die Hostie nicht nur ein Symbol für Christus, sondern sie ist Christus selbst, den jeder von uns würdig, also nach einer Beichte, zu empfangen hat. Dies betont der Apostel Paulus speziell in seinem Brief an die Korinther (1 Kor 11:29). Weshalb beschrieb Paulus also die Wichtigkeit der würdevollen Empfängnis des Herrn, wenn es sich bei der Hostie nur um ein Symbol handeln würde?4. Maria (Lk 1:48)
Maria sollte nicht als Göttin verehrt und zu ihr gebetet werden. Jedoch sollte man ihr jeden Respekt gebühren, weil Gott ihr zuerst Respekt gebührt hat. Durch unsere Fürbitten an Maria, für uns zu beten, sollten wir eine persönlichere Beziehung zu Jesus erreichen. Maria, die damals eigentlich noch ein Teenager war, akzeptierte die schwierige Aufgabe, ein Kind ohne ihrem Verlobten zu empfangen, weshalb sie rechtlich gesehen auch gesteinigt werden hätte können. Jedoch hatte sie Gott vor diesem Unglück geschützt.Maria war der Grund warum Jesus mit seinen öffentlichen Taten begann: Während er darauf bestand, noch nichts zu tun, gab Maria bereits den Befehl, dass auf ihn gehört werden sollte. Maria hatte außerdem zugelassen, dass ihr Sohn für uns stirbt, damit wir gerettet werden.
5. Gute Taten (Jakobus 1:27)
Jakobus schrieb Folgendes in seinem Brief: „Wahre Religion ist dies: für die Waisen und die Witwen zu sorgen.“ (Jk 1:27). Religion ist dazu da, um den Glauben auszuleben, und ist für den Glauben daher unerlässlich.
Eine "Jesus-und-ich-allein"-Mentalität ist für den Anfang ein guter Ansatz, jedoch ist er nicht ausreichend um wirklich eine Beziehung mit ihm einzugehen und seinen Geist zu verstehen.
Es ist nicht nur wichtig ist zu wissen, dass Jesus gestorben ist um uns zu retten. Es ist vor allem wichtig zu lernen, weshalb Jesus überhaupt gelebt und unter uns Geweih hat, da die Antwort, die dahintersteckt, der Schlüssel dafür ist, Gottes unumstößliche Liebe und Plan der Erlösung für uns zu verstehen.
Es ist nicht nur wichtig ist zu wissen, dass Jesus gestorben ist um uns zu retten. Es ist vor allem wichtig zu lernen, weshalb Jesus überhaupt gelebt und unter uns Geweih hat, da die Antwort, die dahintersteckt, der Schlüssel dafür ist, Gottes unumstößliche Liebe und Plan der Erlösung für uns zu verstehen.
Erlösung kann nicht gekauft werden. Auch unsere tausenden guten Taten werden uns nicht erlösen. Aber wenn unsere guten Taten Früchte unseres Glaubens sind, können wir auf die Erlösung hoffen.
Q&A Session: Fragen und Antworten
F: Warum
darf man nicht ministrieren, wenn man die Erstkommunion noch nicht hat?
A: Es hat weniger mit der Absolvierung der Erstkommunion zu tun, sondern hängt
eigentlich nur vom Alter ab. Mit 8 Jahren kann man ministrieren, da es auch das Alter ist, wo er oder sie Erstkommunion haben sollte.
F: Was
erwartet uns nach dem Tod?
A: Das
ewige Leben. Jeder schläft in Ruhe und wenn Jesus am Tag das Gericht
wiederkommt, werden alle gerichtet werden. Entweder kommt man in das ewige Himmelreich
oder in die ewige Hölle. Jeder der in die Hölle gehen will, hat sich diesen Weg zu ihr ausgesucht.
F: Was ist
mit Kindern, die kurz nach der Geburt gestorben sind?
A: Es ist
nicht ihre Schuld, dass sie nicht getauft wurden. Gott ist ein Gott der Gnade –
man kann nur darauf hoffen, dass sie erlöst werden und zu Engel werden. Wenn aber
ein Kind länger lebt, müssen Eltern darauf schauen, dass es getauft wird. Eltern sind ist
als Katholiken für die Taufe verantwortlich. Das Kind wird ohne weiters in den
Himmel kommen, aber die Eltern werden dafür zur Verantwortung gezogen, wenn sie ihre Pflicht nicht erfüllen.
F: Ist das
Konzept der Schutzengel katholisch?
A:
Durchaus. Die philippinische Serie Nathaniel ist eine gute Serie die die Natur von Engeln zeigt.
F: Warum
Enden der Namen der Engel mit „el“ und warum hieß Lucifer Lucifer?
A: Gute
Frage. Es hat mit der hebräischen Sprache zu tun. Der heilige Michael steht für "Mi-ka-el - Der der so ist wie Gott", und der heilige Gabriel für "Gott heilt".
Lucifer war der grandioseste Engel von allen und wurde als mächtige Lichtgestalt bezeichnet.
F: Ist es
schlimm wenn man für kurze Zeit den Glauben verliert?
A:
natürlich, die Frage ist nur wie. Wir sind alle auch füreinander verantwortlich. Wenn jemand wegen einem Scheinheiligen seinen Glauben verliert, dann ist der Scheinheilige dafür zur
Verantwortung heranzuziehen.
F: Und was
wäre, wenn jemand seinen Glauben wegen Tragödien im Leben verliert? Z.B. wenn
jemand stirbt.
A: Das kann
durchaus passieren. Aber dann müssen wir da sein und uns fragen: Wozu ist
mein Glaube da? Ist mein Gott nur ein Flaschengeist? Der Freund von unserem Kaplan, der seine
Familie im Sturm auf den Philippinen verloren hat, meinte: nur der Glaube machte mich stark und erlaubte mir, geistig alles durchzustehen. Wenn unser Glauben tatsächlich fundierst ist, wird man nach so einer Tragödie stärker.
Naturkatastrophen sind keine Form von Gottes Gericht. Stürme, Erdbeben und andere Katastrophen resultieren aus den Misshandlungen der Natur durch die Menschen.
Außerdem: Wer stirbt eigentlich nicht? Der Tod gehört zum Leben. Sind wir dafür bereit. Sind wir bereit, Gottes Antlitz zu sehen? Wenn man weiß, dass man stirbt, sollte man jeden Tag Leben als wäre es der letzter. Denn auch wenn man
Himmel ist, die Fähigkeit Gott ins Gesicht zu sehen. Die Hölle ist die genau das Gegenteil. Solange wir auf dieser Welt leben, kann man hier noch nicht von einer ewigen Erlösung sprechen. Wir sind zwar bereits erlöst, aber noch nicht im Himmel.
Das Fegefeuer ist wichtig, damit man in den Himmel würdig hineinkommt.
Ausblick
Die hier niedergeschriebenen Antworten ergaben sich aus den Gesprächen der Jugendlichen. Man sieht, dass bei einigen Antworten noch präziser geantwortet werden muss. Deswegen sind wir eine Kirche: um voneinander zu lernen und sich gegenseitig im Glauben zu stärken.Wir danken allen Anwesenden des Events!
Guter Gott,
vielen Dank für den Lobpreis von unseren Brüdern Kennet und Jeffrey, die uns gezeigt haben, dass Du uns immer zu dir zurückrufst, um Größeres zu vollbringen. Vielen Dank, dass Du uns stets zu deinen Instrumenten machst, damit andere auch deine Liebe erfahren dürfen.
Vielen Dank auch für unseren Kaplan Father Ron, der uns heute fünf wichtige Dinge im Glauben mitgegeben hat: für die Bibel, die uns mit Deiner Weisheit erfüllt, die Kirche, die uns Dein Reich näher bringt, für die Eucharistie, die uns erlaubt, Dir näher zu sein, für Maria die für uns betet, und für die Berufung, die Du uns gibst.
Amen.


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